Weiter unten ist ein Umrüstungsbericht eines älteren LKWs zu lesen. Mittlerweile sind wir dazu übergangen, nur noch zwei Mikrozellen je LKW einzusetzen. Dadurch werden die Fahrzeuge zum einen leichter (in vielen Fahrzeugen konnten wir auch nur mit Müh und Not drei Zellen unterbringen, teilweise gar nicht) und wir können insgesamt mehr Autos fahren lassen. Nachteilig ist, dass die Motorregelung wegfällt, die sich in einigen Fahrzeugen allerdings sowieso nicht bezahlt machte, da die Motoren der Originalfahrzeuge teilweise einige unserer doch recht großen Steigungen nicht schafften. Aus diesem Grund werden wir in der nächsten Zeit einige LKWs mit etwas größeren Motoren ausstatten. Da die Fahrzeuge bei 2,4V trotz allem zu schnell wären, kommt vor den Motor eine Diode und eventuell ein kleiner Vorwiderstand. Über die Diode fällt relativ konstant eine Spannung von etwa 0,7V ab. Die falsch herum eingebaute Diode ist nur vorhanden, damit die "Kurzschlussbremse" des Motors über den Reed-Kontakt nicht außer Kraft gesetzt wird. Mit nur zwei Zellen reicht die Spannung auch für die weißen Front-LEDs nicht mehr aus und so setzen wir jetzt überall kleine Spannungswandler ein.


Hier nun ein kurzer Bericht über die Umrüstung unseres ersten Faller-Car-LKWs. Auf dem Bild links noch im Originalzustand mit 2 kleinen Akkuzellen zu sehen. Ziel war es, die Laufzeit des LKWs wesentlich zu erhöhen und die Geschwindigkeit regulieren zu können. Zusätzlich sollte der LKW noch beleuchtet werden.

Bei der Auswahl der Akkus entschieden wir uns für Microzellen, da diese mit handelsüblichen Steckerladegeräten geladen werden können und in Verbindung mit den im Handel erhältlichen Akkuhalterungen während des Ausstellungsbetriebs auswechselbar wären. Außerdem sollte eine Akkuzelle mehr als vorher in den LKW, um die Beleuchtung und die Motorsteuerung zu realisieren. Hier gab es bereits das erste Problem, da die Halterungen so viel Platz benötigten, sodass nur zwei Zellen in den LKW gepasst hätten. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als aus den Enden der gekauften Halterungen und Polysterol eine Akkuhalterung selbst anzufertigen.

Als Regler für den Motor kam der LM317 in SMD Bauform zum Einsatz, der für den kleinen Motor vollkommen ausreichend ist. Anstelle der Ladebuchse wurde ein weiterer Schalter für die Beleuchtung eingebaut. In der ehemaligen Halterung der Akkus findet nun eine kleine Platine mit den Vorwiderständen für die verschiedenen LEDs Platz.

Die Bilder links dokumentieren den Einbau der LEDs (Begrenzungsleuchten; Frontscheinwerfer; Rück- und Bremslicht).

Bei der ersten Testfahrt stellten wir ein weiteres Problem fest. Bei der Bergabfahrt fing der LKW an stark zu ruckeln (je langsamer die Geschwindigkeit). Bei der Fehlersuche stellte sich heraus, dass dieses Problem durch zuviel Spiel zwischen Schnecke und Antriebsritzel verursacht wurde.


Der Schaltplan für unsere umgerüsteten LKWs sieht folgendermaßen aus:

Mehrere LEDs werden einfach parallel geschaltet. Die Vorwiderstände sind so gewählt, dass die Helligkeit realistisch und der Stromverbrauch sehr gering ist (bei insgesamt 12 LEDs nur etwa 15-20mA).